2008

20:30 Uhr

Großalarm für die Einsatzkräfte aus Rinteln, Exten und Steinbergen

Gegen 20:30 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand gerufen, in der sich noch eine Person befand. Nachdem die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, schlugen ihnen die Flammen bereits entgegen. 

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 Aufgrund der dramatischen Lage vor Ort, entschied die Einsatzleitung sofort die Nachalarmierung der Ortsfeuerwehren Exten und Steinbergen.

Einfamilienhaus mit direkt angerenzender Scheune

Da das Gebäude mehrere Eingänge hatte, wurde umgehend von beiden Seiten Trupp zur Menschenrettung eingesetzt.

Aufgrund der Ortskunde eines Kameraden, konnte die Person sehr schnell augefunden und nach draußen gebracht werden.

Der bereitstehende Rettungsdienst, so wie der Notarzt leiteten eine sofortige Reanimation ein, die jedoch erfolglos blieb. Die Massive Rauchausbreitung und die hohe Temperatur in dem Gebäude liessen der Frau keine Überlebenschance.

Eingeleitete Brandbekämpfung durch Hohldecken erschwert

Die parallel eingeleitete Brandbekämpfung erwies sich als sehr schwierig, da das Feuer sich durch die Hohldecken in das Obergeschoß frass. Mit Motorsägen wurde die Decke geöffnet, um an die Brandnester zu gelangen.

Das Dach musste teilweise geöffnet werden. Dies geschah über die Drehleiter und mehrere Steckleitern.

Die starke Rauchentwicklung erforderte eine große Anzahl an Atemschutzgeräteträgern, die immer wieder Brandnester ablöschen mussten. 

Einsatz erforderte Alarmierung der Verpflegungstruppe und des Seelsorgers

Aufgrund der niedrigen Temperaturen und des großen Personaleinsatzes wurde im weiteren Verlauf die Ortsfeuerwehr Uchtdorf alarmiert, die die Verpflegung mit Warmgetränken übernahm.

Für die Angehörigen und die Einsatzkräfte wurde der Notfallseelsorger an die Einsatzstelle beordert, dieser übernahm die seelsorgerische Betreuung.

Brandstellenkontrolle wurde mit Wärmebildkamera begleitet

Immer wieder wurden mittels Wärmebildkamera Brandnester entdeckt und dann gezielt abgelöscht. Nachdem keine erhöhte Temperatur in der Wohnung festgestellt wurde, konnten die ersten Kräfte entlassen werden, sodass nach ca. 4 Stunden der Einsatz beendet werden konnte. Kontrollfahrten durch die Polizei und den Einsatzleitdienstes sollte in regelmässigen Abständen durchgeführt werden.

Eingesetzte Mittel: 14 Trupps PA, Hochleistungslüfter, WBK, Wenderohr DLK, 3 C-Rohre, Beleuchtungsgeräte

Eingesetzte Fahrzeuge:

OFw Rinteln: alle Fahrzeuge

OFw Exten: LF 8, TLF 8/18

OFw Steinbergen: LF 16 TS, LF 8

OFw Uchtdorf: TSF

OFw Schaumburg: MTF, TSF

Stadtfeuerwehr: KdoW/StadtBM, MZF

Rettungsdienst: RTW, NEF

Polizei Rinteln

Stadtwerke

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