2008

10:36 Uhr

Großalarm für die Ortsfeuerwehr

Eine nicht alltägliche Alarmmeldung ereilte die Kameraden am Samstag: Eine undichte Gasflasche am  Doktorsee.

 

Nachdem die ersten Kräfte am Einsatzort eingetroffen waren, stellte sich schnell heraus, dass das austretende Gas bereits mit einer großen Stichflamme brannte.

Der Eigentümer verbrachte die Gasflasche noch ins Freie, es gelang aber nicht das Flaschenventil zu schließen. Da es sich um eine 11kg Propangasflasche handelte und Explosionsgefahr bestand, wurden ständig Ex-Messungen durchgeführt. Propangas ist schwerer als Luft und verbleibt in tiefergelegenen Bereichen.

Die Propangasflasche wurde mit 2 B-Rohren aus der Deckung gekühlt und mit der Wärmebildkamera überprüft.

Da hier zur Kühlung massiv Wasser benötigt wurde, musste aus dem Doktorsee eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Daher wurde zur Unterstützung die Ortsfeuerwehr Exten alarmiert. Zeitgleich wurde der Notdienst der Stadtwerke alarmiert, dieser ist als Lieferant der Flaschen zuständig.

Nachdem die Flasche etwas abgekühlt war, entschied die Einsatzleitung die Flasche im Doktorsee zu kühlen. Anschließend wurden die Senken mit Hochleistungslüftern belüftet, damit sich das angesammelte Gas verflüchtigen konnte.

Eingesetzte Fahrezeug:

OFw Rinteln: KdoW/OrtsBM, LF 16/12, LF 8/6, ELF 1, RW 1, TLF 20/40 SL

OFw Exten: TLF 8/18, LF 8

 

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