Gefahrguteinheit

Im Jahr 2010 entwickelte die Ortsfeuerwehr Rinteln ein Konzept für die Bearbeitung von Gefahrguteinsätzen im Stadtgebiet.

Die Mindestvorgabe der Feuerwehrdienstvorschrift 500, die GAMS-Regel (Gefahr erkennen, Absichern, Menschenrettung, Spezialkräfte anfordern), konnte jedoch in der Stadt Rinteln nicht erfüllt werden. Der vom Landkreis Schaumburg vorgehaltene Gefahrgutzug ist in Obernkirchen stationiert und daher aufgrund der Fahrzeit im Schadensfall nicht schnellgenug am Einsatzort.

Da das hohe Gefahrengutpotenzial der örtlichen Industrie keine Alternative erlaubt, wurde ein Konzept erstellt, welches es ermöglicht, in kurzer Zeit bei einem Gefahrguteinsatz Erstmaßnahmen zu ergreifen.

Zur Gefahrgutkomponente der Stadt Rinteln gehören nun die Ortsfeuerwehren Rinteln, Exten, Möllenbeck und Steinbergen.

Jede dieser Ortsfeuerwehren hat im Gefahrguteinsatz eine zugewiesene Ausfgabe. Für den Aufbau und den Betrieb des Dekontaminationsplatzes ist die Feuerwehr Exten zuständig. Die CSA-Träger werden von der Feuerwehr Steinbergen und Möllenbeck gestellt, wobei die Ortsfeuerwehr Möllenbeck zusätzlich für Messaufgaben zur Verfügung steht.

Mehrere Mitglieder wurden zu Lehrgängen an die Feuerwehrakademie des Landes Niedersachsen entsand, um Grundkenntnisse im ABC-Einsatz zu erlangen. Mittlerweile erfolgten dort auch vertiefende Lehrgänge für diese Kameraden (SB).

Bereits im Januar 2012 konnte die Gefahrguteinheit ihr Können zum ersten Mal unter Beweis stellen, als es zu einem Ammoniakaustritt in einem Produktionsbetrieb kam.

In der Bildergalerie kann man sich über die zur Zeit vorhandene Ausrüstung einen Überblick verschaffen.

 

Dienstplan Gefahrguteinheit

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